Barbara Frey

Aktuelle Stücke:

Barbara Frey, geboren 1963 in Basel, studierte in Zürich Germanistik und Philosophie und spielte als Schlagzeugerin in verschiedenen Schweizer Bands. Als Musikerin und Regieassistentin kam sie 1988 ans Theater Basel unter der damaligen Leitung von Frank Baumbauer. Seit 1992 arbeitet Barbara Frey als Regisseurin, anfangs in der freien Szene sowie am Theater Neumarkt, am Nationaltheater Mannheim und am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Von 1999 bis 2001 war sie Hausregisseurin an der Schaubühne am Lehniner Platz Berlin, 2005 bis 2008 in gleicher Funktion am Deutschen Theater Berlin. Wiederholt inszenierte sie am Theater Basel, am Bayerischen Staatsschauspiel in München („Onkel Wanja“ wurde 2004 zum Berliner Theatertreffen eingeladen), am Burgtheater Wien und bei den Salzburger Festspielen. Seit 2009 ist Barbara Frey Intendantin des Schauspielhauses Zürich. In diesen Jahren inszenierte sie u.a. die Uraufführung von Lukas Bärfuss’ „Malaga“, „Platonow“ von Anton Tschechow, „Richard III.“ von William Shakespeare, Molières „Menschenfeind“ und realisierte in der Spielzeit 2010/11 das Edgar Allan Poe-Projekt „A Dream Within a Dream“. Als Übernahmen waren ausserdem „Triumph der Liebe“ von Marivaux, „Quartett“ von Heiner Müller, das Schlagzeugsolo „Trommel mit Mann“, „Medea“ von Euripides und „Sturm“ von William Shakespeare zu sehen. Am Burgtheater in Wien feierte 2011 ihre Inszenierung „Der ideale Mann“ von Oscar Wilde/Elfriede Jelinek Premiere, 2013 dann „Liliom“ von Franz Molnár (2014 im Rahmen der Festspiele Zürich am Schauspielhaus Zürich) und im April 2015 Eugène Labiches „Die Affäre Rue de Lourcine“. Die Spielzeit 2013/14 eröffnete Barbara Frey am Schauspielhaus Zürich mit Franz Kafkas „Der Prozess“ und im April 2014 hatte ihre Inszenierung von Carlo Goldonis „Der Diener zweier Herren“ Premiere. Mit „Elektra“ (Tragödie in einem Aufzug von Richard Strauss nach dem Text von Hugo von Hofmannsthal) gab sie im Januar 2014 ihr Regiedebüt an der Semperoper in Dresden.
Die Spielzeit 2014/15 am Schauspielhaus Zürich eröffnete Barbara Frey mit „Drei Schwestern“ von Anton Tschechow. Im Januar 2015 inszenierte sie im Schiffbau dann „Yvonne, die Burgunderprinzessin“, das erste Stück des grossen polnischen Anti-Nationalisten Witold Gombrowicz. 2016 waren in ihrer Regie die deutschsprachige Erstaufführung „Meer“ von Jon Fosse sowie das in Zusammenarbeit mit dem Perkussionisten Fritz Hauser entstandene „Nachtstück“ zu sehen. Im Mai 2016 wurde Barbara Frey für ihre Verdienste um das Theaterschaffen in der Schweiz der Schweizer Theaterpreis verliehen.

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