Hans Kremer

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Hans Kremer, 1954 geboren, studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Engagements führten ihn ans Schauspiel Köln, nach Hamburg ans Thalia Theater und an die Münchner Kammerspiele. Er arbeitete u.a. mit den Regisseuren Jürgen Flimm, Ruth Berghaus, George Tabori, Robert Wilson, Alexander Lang, Yoshi Oida, Andreas Kriegenburg, Luk Perceval, Jossi Wieler, Thomas Ostermeier, Johan Simons, Martin Kusej und Barbara Frey zusammen. Von der Zeitschrift „Theater heute“ wurde Hans Kremer 1982 als „Schauspieler des Jahres“ ausgezeichnet und erhielt 1985 für seine Titelrolle in „Peer Gynt“ (Regie Jürgen Flimm) den „Boy-Gobert-Preis“ der Körber-Stiftung. Ausserdem spielte er bei Robert Wilson in „Time Rocker und Parzival“, bei Ruth Berghaus die Titelrolle in Büchners „Dantons Tod“ und in Brechts „Die Heilige Johanna der Schlachthöfe“. An den Münchner Kammerspielen war Hans Kremer u.a. in Simons’ „Anatomie Titus. Fall of Rome. Ein Shakespearekommentar“ (Berliner Theatertreffen 2004), Kriegenburgs „Nibelungen“ (Berliner Theatertreffen 2005), in Ostermeiers „Die Ehe der Maria Braun“ (Berliner Theatertreffen 2008), in Wielers „Rechnitz (Der Würgeengel)“ sowie in Percevals „Kleiner Mann, was nun?“ zu sehen. Ausserdem spielt er immer wieder auch Rollen in Film- und Fernsehproduktionen, u.a mit Regisseuren wie Andreas Dresen, Margarethe von Trotta, Rainer Kaufmann und Reinhard Hauff, in dessen mit dem Goldenen Bären ausgezeichneten Film „Stammheim“ er eine Hauptrolle spielte. Zusammen mit der Künstlerin und Ehefrau Isabelle Krötsch gründete er in München das Künstlerkollektiv/Kunstsalon FREIES.FELD, das die Grundlagen für transdisziplinäre Projekte schafft. 2013 und 2014 realisierten sie u.a. den „DantonDenkRaum“, ein Parlament des Augenblicks in der Anatomie der LMU, und „Lenz.Leben-Laut.Malen“ im Werkraum der Münchner Kammerspiele. „Büchner.Lenz.Leben“, der erste Langfilm des Künstlerpaares, ist im Mai 2015 erschienen. Seit der Spielzeit 2015/16 ist Hans Kremer festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Zürich und war zuletzt in Barbara Freys Inszenierungen „Meer“ und „Nachtstück“ sowie in Jan Bosses Inszenierung „Hexenjagd“ zu erleben. Ausserdem kam seine szenische Intervention und Installation „Georg Büchner: LENZ.LEBEN“ mit Masako Ohta und Isabelle Krötsch in der Kammer zur Aufführung.