Nora oder Ein Puppenhaus

nach Henrik Ibsen

Regie Timofej Kuljabin / Bühne und Kostüme Oleg Golovko / Licht Frank Bittermann
Mit Fritz Fenne, Lisa-Katrina Mayer, Isabelle Menke, Christian Baumbach, Ilona Kannewurf, Giorgina Hämmerli, Anja Rüegg, Nico-Alexander Wilhelm, Philipp Lüscher, Jessica Elsasser

Advokat Helmer Fritz Fenne
Nora, seine Frau Lisa-Katrina Mayer
Frau Linde Isabelle Menke
Rechtsanwalt Krogstad Christian Baumbach
Anne-Marie, Kindermädchen Ilona Kannewurf
Eine Schneiderin / Eine Tanzschülerin / Ehefrau des Botschafters Giorgina Hämmerli
Eine Kosmetikerin / Eine Tanzschülerin Anja Rüegg
Ein Barbier / Ein Banksekretär Nico-Alexander Wilhelm
Ein Botschafter Philipp Lüscher
Eine Tanzlehrerin / Eine Mutter Jessica Elsasser
Partygäste Anja Rüegg, Jessica Elsasser, Walter Schuchter, Nico-Alexander Wilhelm
Ivar Helmer Noah Zihlmann / Luka Kunovic
Krogstads Kinder Mia Brunet, Kassandra Blum, Alexia Finocchiaro, Julia Taylor
 
Regie Timofej Kuljabin
Bühne und Kostüme Oleg Golovko
Dramaturgie Roman Dolzhanskiy
Dramaturgie Amely Joana Haag
Licht Frank Bittermann
Regieassistenz Maximilian Enderle
Bühnenbildassistenz Marie Hartung
Kostümassistenz Tiziana Angela Ramsauer
Inspizienz Michael Durrer
Soufflage Gabriele Seifert
Dolmetschen Anjelika Oberholzer-Smirnova
Produktionshospitanz / Dolmetschen Sasha Aleksandra Davydova
Choreografie / Tanztraining Ilona Kannewurf
Theaterpädagogik Anne Britting
Als zukünftiger Bankdirektor scheint Torvald Helmer auf dem Höhepunkt seiner Karriere angekommen zu sein. Wie viel seine Frau Nora dazu beigetragen hat, weiss er nicht. Zu Beginn ihrer Ehe wurde er schwer krank und sie trieb heimlich einen hohen Betrag für seine Behandlung auf. Nicht kreditwürdig als Frau, fälschte sie die Unterschrift ihres soeben verstorbenen Vaters für das Darlehen. Die Schulden sind zwar fast getilgt, jedoch wiegt die juristische Schuld schwer in den Händen der falschen Person: der Rechtsanwalt Krogstad, der ihr einst das Geld lieh, erpresst sie nun. Als Torvald die Wahrheit erfährt, beschuldigt er Nora als Zerstörerin seiner männlichen Ehre und Karriere. Nora verlässt daraufhin nicht nur ihren Mann, sondern auch ihre gemeinsamen Kinder.

Timofej Kuljabin, ein herausragender Vertreter einer neuen Generation russischer Theatermacher, wird Ibsens Figuren fast ausschliesslich das digitale Wort verwenden lassen, per Smartphone oder Tablet, so wie es unserem gegenwärtigen Alltag der multimedialen, polyphonen Kommunikation entspricht. Er inszeniert erstmals am Schauspielhaus Zürich, im März wird hier auch die bei den Wiener Festwochen gefeierte Inszenierung „Drei Schwestern“ in Gebärdensprache als Gastspiel zu sehen sein.



Fotos © Toni Suter / T+T Fotografie

Schiffbau/Box

Mo, 19 Nov 20:1523:00

Restkarten a.d. Abendkasse

Theatermontag
Mi, 21 Nov 20:1523:00 Karten Carte Blanche; Theaterlabor Vorstellungsbesuch
Do, 22 Nov 20:1523:00 Karten
Sa, 24 Nov 20:1523:00 Karten
Di, 27 Nov 20:1523:00 Karten
Mi, 28 Nov 20:1523:00 Karten Schiffbau-Abo
Sa, 01 Dez 20:1523:00 Karten
Mi, 05 Dez 20:1523:00 Karten
Di, 11 Dez 20:1523:00 Karten Einführung um 19:30
Mi, 12 Dez 20:1523:00 Karten
Sa, 15 Dez 20:1523:00 Karten
Mo, 17 Dez 20:1523:00 Karten Theatermontag
Mi, 19 Dez 20:1523:00 Karten
Do, 27 Dez 20:1523:00 Karten Carte Blanche
Do, 03 Jan 20:1523:00 Karten

Es gibt eine Pause von 20 Minuten.


Unterstützt von der Schaefer AG

Hannes Grassegger über eine „Nora" im digitalen Zeitalter (aus dem Schauspielhaus-Journal September 2018)

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