Justiz

nach dem Roman von Friedrich Dürrenmatt

Regie Frank Castorf / Bühne Aleksandar Denić / Kostüme Adriana Braga Peretzki / Video-Design Andreas Deinert / Musik William Minke
Mit Jan Bülow, Manuela Hollenweger, Robert Hunger-Bühler, Ueli Jäggi, Irina Kastrinidis, Julia Kreusch, Teresa Matusadila Leuzinger, Nicolas Rosat, Alexander Scheer

Jan Bülow
Manuela Hollenweger
Robert Hunger-Bühler
Ueli Jäggi
Irina Kastrinidis
Julia Kreusch
Teresa Matusadila Leuzinger
Nicolas Rosat
Alexander Scheer
 
Live-Video Andreas Deinert
Zweite Kamera Seraina Scherini
Tonangel Benjamin Jan Fischer
Regie Frank Castorf
Bühne Aleksandar Denić
Kostüme Adriana Braga Peretzki
Video-Design Andreas Deinert
Musik William Minke
Dramaturgie Amely Joana Haag
Licht Lothar Baumgarte
Videoschnitt Timo Raddatz
Regieassistenz Manon Pfrunder
Regiebuch Nathalie Rausch
Regiehospitanz Johanna Pistorius und Claudia Bolte
Bühnenbildassistenz Marie Hartung
Kostümassistenz Tiziana Angela Ramsauer
Inspizienz Aleksandar Sascha Dinevski
Soufflage Rita von Horváth
Praktikum Kostüm Dominique Steinegger
Praktikum Bühnenbild Vivane Rapp
Theaterpädagogik Sarah Verny

Pfauen
Premiere am 13. April 2019

„Die Gerechtigkeit lässt sich nur noch durch ein Verbrechen wiederherstellen.“ Mit diesen Worten eröffnet der Anwalt Spät sturzbetrunken Dürrenmatts Anti-Kriminalroman. Zwei Jahre vorher ereignet sich Folgendes: Kantonsrat Kohler betritt gelassen das von Politikern, Finanzmanagern und Künstlern besuchte Restaurant „Du Théâtre“ und erschiesst vor aller Augen den Literaturprofessor Winter. Kohler lässt sich daraufhin, bestens gelaunt, verhaften. Vom Gefängnis aus beauftragt der Multimillionär und passionierte Billardspieler den angehenden Anwalt Spät, seinen Fall – unter der Annahme, er sei nicht der Mörder gewesen – zu untersuchen: „Lieber Spät, die Wirklichkeit kennen wir ja nun, dafür sitze ich hier und flechte Körbe, aber das Mögliche kennen wir kaum. Daraus folgt, dass wir das Wirkliche umzudenken haben, um ins Mögliche vorzustossen.“ Dürrenmatt entlarvt in „Justiz“ mit bitterbösem Humor, wie Rachemord zur Antwort auf ein gesellschaftliches System werden kann, in dem zwar das Gesetz, Gerechtigkeit hingegen keine Rolle spielt. Frank Castorf, der das deutschsprachige Regietheater fundamental geprägt hat, setzt sich zum ersten Mal künstlerisch mit dem grossen Autor Dürrenmatt auseinander.

Pfauen

Sa, 13 Apr 19:00 Karten Premiere anschl. öffentliche Premierenfeier mit DJ JanSoLow / Premieren-Abo
Mo, 15 Apr 19:00 Karten Theatermontag
Sa, 20 Apr 19:00 Karten
Fr, 26 Apr 19:00 Karten Freitag Abo 5A und Abo A
Di, 30 Apr 19:00 Karten Dienstag Abo 5A und Abo A / Carte Blanche
Mi, 01 Mai 19:00 Karten

Unterstützt von der Charlotte Kerr Dürrenmatt Stiftung

Der Zürcher Anwalt Peter Nobel über Friedrich Dürrenmatt und den Begriff „Gerechtigkeit“ (aus dem Schauspielhaus-Journal Januar 2019)

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