Podiumsdiskussion

mit Necati Öziri, Katja Brunner, Sivan Ben Yishai und Fatima Moumouni, Moderation Ruth Feindel

Rahmenprogramm zu „Die Verlobung in St. Domingo – Ein Widerspruch“
 

 
AutorInnen sprechen über ihre Perspektiven auf die Verantwortung und Wirkungsmacht von AutorInnenschaft. Welche Sprache, Motive, Kontexte braucht das (antirassistische) Theater und welche muss man (radikal) ablehnen? Für wen schreibt man eigentlich? Für freie SpielerInnen, freie RegisseurInnen, freie ZuschauerInnen? Wer kann Freiheit für sich beanspruchen und wer ist genötigt, dafür zu kämpfen?


 

Schiffbau/Box

CHF 30 / mit Legi CHF 15

Necati Öziri, geboren 1988 in Datteln, ist der Autor von „Die Verlobung in St. Domingo - Ein Widerspruch“. Am 20. Mai 2017 feierte sein Stück „GET DEUTSCH OR DIE TRYIN“ am Maxim Gorki Theater Uraufführung, das Aufmerksamkeit erregt hat in Berlin und zum Heidelberger Stückemarkt 2018 eingeladen wurde. Seit 2017/2018 ist Öziri Dramaturg bei den Berliner Festspielen, wo er das internationale Forum des Theatertreffens leitet.

Katja Brunner, geboren 1991 in Zürich, schreibt sprachgewaltige Theatertexte. Im Dezember 2017 wurde das Auftragswerk „DEN SCHLÄCHTERN IST KALT oder OHLALAHELVETIA“ am Schauspielhaus Zürich uraufgeführt. Ihr jüngstes Stück „DIE HAND IST EIN EINSAMER JÄGER“ ist ein drängender poetischer Appell, eine Anrufung vielgestaltiger Frauenkörper und eine mehrstimmige Kampfansage an vermeintliche Deutungshoheiten

Sivan Ben Yishai, geboren 1978 in Tel Aviv, lebt und arbeitet heute als Autorin und Theaterregisserurin in Berlin. Ihre Stücke wurden u. a. am Deutschen Theater Berlin, Maxim Gorki Theater Berlin und dem Theater Lübeck gezeigt, ihre Texte erscheinen bei Suhrkamp. Ihr neustes Stück „DIE TONIGHT, LIVE FOREVER oder DAS PRINZIP NOSFERATU“ hat die Autorin für das Theater Lübeck geschrieben.

Fatima Moumouni, geboren 1992 in München, ist eine Spoken-Word-Poetin. Mit ihren Texten prägt sie immer mehr den antirassistischen Diskurs in der Schweiz. Sie bildet zusammen mit Laurin Buser das Spoken Word-Duo  „Zum goldenen Schmied“. Texte von ihr sind in verschiedenen Anthologien erschienen. 

Ruth Feindel hat in Hildesheim, Paris und York Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis studiert. Sie arbeitet als Lektorin und Dramaturgin in Berlin. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt neben der Stückentwicklung mit AutorInnen auf Projekten die auf Interviews und Recherchen basieren.


Foto Öziri © Esra Rotthoff / Foto Brunner © Maya Wipf / Foto Yishai © Maroody Merav
 

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