Zündels Abgang

nach dem Roman von Markus Werner

Regie Zino Wey / Bühne und Kostüme Davy van Gerven / Musik Benjamin Brodbeck
Mit Fritz Fenne, Julia Kreusch, Julian Lehr, Edmund Telgenkämper

Konrad Zündel Fritz Fenne
Magda Julia Kreusch
Der Junge Julian Lehr
Viktor Edmund Telgenkämper
 
Regie Zino Wey
Bühne und Kostüme Davy van Gerven
Musik Benjamin Brodbeck
Licht Thomas Adam
Dramaturgie Gwendolyne Melchinger
Regieassistenz Camille Hafner
Ausstattungspraktikant Alex Nagel

„„Zündels Abgang“ verstehe ich als eine poetische Beschreibung eines Unwohlseins, die subtile Beobachtung eines Ausbruchs. Eine Spurensuche nach einem Menschen, der sich irgendwann verliert. Eine Spurensuche nach einem Selbst, die sich irgendwann auszulöschen beginnt.“ Zino Wey

Keiner weiss, wie es eigentlich zum Verschwinden von Zündel gekommen ist. Am allerwenigsten er selbst. Ab einem gewissen Punkt begann sich etwas zu verschieben und in andere Bahnen zu laufen. Obwohl sein Leben vorher gleichförmig und ereignislos verlaufen war, mit Magda seiner Frau, seinem Beruf als Lehrer, dem gemeinsamen Alltag. Vielleicht war es nur eine Beziehungskrise, in die sie hineingeraten sind? Und mit ein wenig Distanz würde man alles wieder ins Lot bringen. Zündel entschliesst sich zu einer Reise nach Italien. In den verwinkelten Gassen von Genua trifft er auf Matrosen, Gangster und leichte Frauen, dort lockt die Unterwelt mit ihren eigenen Gesetzen und er lässt sich treiben, betrügen und verführen, bis sein altes Leben in weite Ferne rückt und an eine Rückkehr kaum zu denken ist.

Das tragikomische Debüt des Schweizer Schriftstellers Markus Werner, dessen Roman „Am Hang“ zu einem der beliebtesten und erfolgreichsten Romane avancierte, ist die höchst amüsante und bitterernste Geschichte eines modernen Antihelden, der versucht, Klarheit in sein Leben zu bringen und stattdessen zunehmend in Verwicklungen gerät – bis er sich am Ende selbst abhandenkommt.

Der junge Schweizer Regisseur Zino Wey, dessen poetische und stimmungsvolle Inszenierung von Philipp Löhles „Kollaps“ letzte Spielzeit in der Kammer zu sehen war, arbeitet u. a. am Nationaltheater Mannheim, an den Münchner Kammerspielen und an der Kaserne Basel.

Pfauen/Kammer

Mo, 27 Feb 19:3021:00

Restkarten a.d. Abendkasse

Do, 02 Mär 19:3021:00 Karten
Mo, 06 Mär 19:3021:00 Karten
Mi, 08 Mär 19:3021:00 Karten
Mi, 22 Mär 19:3021:00 Karten
Mo, 27 Mär 19:3021:00 Karten
Do, 30 Mär 19:3021:00 Karten
So, 02 Apr 19:3021:00 Karten
Mi, 05 Apr 19:3021:00 Karten
Do, 06 Apr 19:3021:00
So, 09 Apr 19:3021:00
Di, 18 Apr 19:3021:00
Do, 20 Apr 19:3021:00
Mi, 26 Apr 19:3021:00 anschl. Publikumsgespräch mit dem Regisseur Zino Wey
Mo, 01 Mai 19:3021:00

Kein Einlass nach Beginn der Vorstellung

Gwendolyne Melchinger über Markus Werner und seinem Roman „Zündels Abgang“ (Schauspielhaus-Journal Dezember 2016)

Unterstützt von der Paul Schiller Stiftung
Wir danken dem Künstler Peter Welz für die Nutzung des Druckmotives „Fenster Casa Malaparte“