Shut up

von Jan Sobrie und Raven Ruëll

Aus dem Niederländischen von Barbara Buri
Originaltitel: „Bekdichtzitstil“
Deutschsprachige Erstaufführung
Für Erwachsene und Jugendliche

Regie Enrico Beeler / Bühne und Kostüme Cornelia Koch / Choreographie Buz
Mit Lotti Happle, Aaron Hitz, Fabian Müller

Lotti Happle
Aaron Hitz
Fabian Müller
 
Regie Enrico Beeler
Bühne und Kostüme Cornelia Koch
Choreographie Buz
Licht Rasmus Stahel
Ton Matthias Müller
Dramaturgie Petra Fischer
Regieassistenz Amelie Hafner
Theaterpädagogik Manuela Runge

Damien hat die Diagnose ADHS, Becky wird von den Schulpsychologen auf Minderbegabung abgecheckt, François wurde innerhalb von zwei Jahren schon sechs Mal von der Schule verwiesen. Da die drei keiner Norm entsprechen, widerspenstig und wild sind, versucht man sie zu therapieren, um sie den gesellschaftlichen Normen und Anforderungen anzupassen. Aber hinter jedem unangepassten Benehmen liegen bittere Erfahrungen. Damien, Becky und François führen einen „Überlebenskampf“. Gemeinsam versuchen sie, sich gegen Mobbingattacken der Älteren zu wehren. Sie schliessen einen Freundschaftsbund, werden BFF, best friends forever. Sie schwören sich Freundschaft und Treue - bis zum ewigen Leben.

„Der Zürcher Regisseur Enrico Beeler hat diese Story über die von der Pharmaindustrie geförderte Pathologisierung verträumter und lebhafter Kinder in unseren gnadenlosen, globalisierten Zeiten mit starkem Soundtrack und starkem Glauben an die Figuren bruchlos auf die Bühne gemalt. Und dank des frischen Ensembles geht das jugendliche Publikum begeistert mit.“ Tages-Anzeiger

„Enrico Beeler, stellvertretender Leiter und Regisseur am Jungen Schauspielhaus, inszeniert Jan Sobries Stück mit einem quicklebendigen und begeisternden Ensemble schnörkellos und gibt dem Schauspiel so den ihm gebührenden Raum.“ Zürichsee-Zeitung

„Es ist ein Augen öffnendes und berührendes Erlebnis - nicht zuletzt dank der überaus engagierten schauspielerischen Leistung der Darsteller -, den von Grausamkeiten geprägten Schulalltag für einmal aus der Perspektive dieser drei sogenannt verhaltensauffälligen Jugendlichen zu betrachten Immer wieder bekommen sie „eins aufs Dach“, im wörtlichen wie im übertragenen Sinn - und dabei brauchten sie doch etwas ganz anderes, und das ganz dringend: Anerkennung.“ NZZ

„Mit grosser Glaubwürdigkeit machen Damien (Fabian Müller), Becky (Anna Blumer) und François (Aaron Hitz) deutlich, dass es sich lohnt, standhaft und eigenständig zu bleiben, auch wenn das gesellschaftliche Umfeld Anpassung verlangt. “ Zürcher Unterländer

„Er spielt, als ginge es um sein Leben: Fabian Müller baut sich in der Matchbox im Schiffbau einen Parcours aus bunten Harassen auf, springt, klettert, gibt den BMX World Champion, der durch den Wald brettert, über einen Graben setzt und spektakulär hineinfliegt in einen - Einkaufswagen. Mit diesem Eröffnungssolo als zappeliger, fantasiebesoffener Teenager namens Damien hat der 1984 geborene Schauspieler die Zuschauer sofort in der Tasche: Das ist ganz grosses Kino.“ Tages-Anzeiger

„Damiens packende akrobatische Performance mit Einkaufswagen, Getränkekisten und Metallstangen (Bühne und Kostüme: Cornelia Koch) setzt das 80 Minuten dauernde Stück des 1979 im belgischen Gent geborenen Autors Jan Sobrie in rasende Bewegung.“ Der Landbote

„Hier schreit und stampft Damian (Fabian Müller) seine enorme Anspannung und bisweilen auch seine unbändige Wut aus sich heraus, während Becky (Anna Blumer), angeblich lernbehindert, doch in Wirklichkeit blitzgescheit, ihn zu besänftigen sucht. Und hier freunden die beiden „best friends forever“ sich mit François (Aaron Hitz) an, der wegen aggressiven Verhaltens schon sechsmal die Schule wechseln musste.“ NZZ

Schiffbau/Matchbox

So, 14 Jan 17:0018:30 Karten Wiederaufnahme anschl. Publikumsgespräch
Mo, 15 Jan 18:3020:00 Karten Einführung um 17:45; anschl. Publikumsgespräch
Fr, 19 Jan 14:0015:30 Karten
Di, 23 Jan 19:0020:30 Karten Einführung um 18:15
Mi, 24 Jan 18:3020:00 Karten
Do, 25 Jan 18:3020:00 Karten
Mo, 29 Jan 19:0020:30 Karten
Di, 30 Jan 14:0015:30 Karten Nur noch wenige Vorstellungen
Mi, 31 Jan 19:0020:30 Karten Nur noch wenige Vorstellungen anschl. Publikumsgespräch
Sa, 03 Feb 18:3020:00 Karten Nur noch wenige Vorstellungen
Mo, 05 Feb 18:3020:00 Karten Nur noch wenige Vorstellungen
Mi, 07 Feb 18:3020:00 Nur noch wenige Vorstellungen anschl. Publikumsgespräch mit Miguel Camero, Musiker, Beatboxer & Beatbox-Lehrer

Zur Produktion „Shut up“ des Jungen Schauspielhauses (pdf aus dem Schauspielhaus-Journal April 2016)

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